EMDR
Die Methode Eye Movement Desensitization and Reprocessing
wurde 1989 von Francine Shapiro als Traumatherapie entwickelt.
Seit 2013 ist die Methode durch die WHO als wirksame Unterstützung in der Traumatherapie anerkannt.
Die EMDR-Methode findet heute nicht nur in der Traumatherapie Anwendung –
sie wird auch unterstützend bei Ängsten, depressiven Symptomen oder
zur Bewältigung von emotionalem Stress genutzt.
Studien weisen darauf hin, dass EMDR oft einen
sehr fokussierten und zeitnahen Zugang zu tief sitzenden Themen ermöglichen kann.
Durch eine gezielte, wechselseitige (rechts/links) Stimulation der Sinne wird das Nervensystem entlastet.
Ziel ist es, das Gehirn dabei zu unterstützen, belastende Ereignisse zu verarbeiten und zu integrieren.
In meiner Praxis arbeite ich sehr individuell und stimme die Arbeitsweise genau darauf ab,
welcher Sinneskanal (z. B. visuell über Augenbewegungen oder taktil durch leichtes Tapping)
für den jeweiligen Menschen am besten verträglich ist.
Wie die Methode im Einzelnen wirkt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich
und hängt von verschiedenen Faktoren ab: den persönlichen Ressourcen des Patienten, der vertrauensvollen Beziehung zum Therapeuten, dem regelmäßigen Wahrnehmen der Termine
sowie einem achtsamen Problembewusstsein.
